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Bärmann-Fraas GmbH
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Öllagerung und Hochwasser
Was gibt es dabei zu beachten?

In Gegenden, in denen eine erhöhte Hochwassergefahr besteht, müssen Besitzer von Ölheizungen besondere Vorkehrungen treffen!

Sintflutartige Regenfälle und Schmelzwasser können in einigen Landstrichen für gravierende Probleme sorgen. Flüsse, Bäche oder sonstige Wasserflächen treten über die Ufer und sorgen für Hochwasser. Die Folge sind dann überflutete Kellerräume.

Aber was ist, wenn im Keller auch ein Heizöltank steht? Austretendes Heizöl hat in der Vergangenheit bei Hochwasser bereits für enorme Schäden gesorgt! Der Staat hat mit dem Hochwasserschutzgesetz II Gegen­maß­nahmen eingeleitet.

In Gebieten, die von Hochwasser bedroht sind, gelten besondere Regeln für die Öllagerung!

Betreiber von Heizöltankanlagen in hochwassergefährdeten Gebieten sind lt. Gesetz verpflichtet, ihre Anlage überprüfen und je nach Ergebnis auch nachrüsten zu lassen. Der Zeitraum, in der diese Überprüfungen stattfinden müssen, richtet sich danach, in welcher Gebietseinstufung die Öllagerung vollzogen wird. Die Kreisverwaltungsbehörde kann Ihnen genau darüber Auskunft geben, ob Sie zum Beispiel in einem Risikogebiet oder einem sogenannten Überschwemmungsgebiet liegen und mit welchen Prüffristen dies verbunden ist.

In beiden Gebieten müssen Anlagen zur Heizöllagerung zukünftig hochwassersicher sein. Betroffen davon sind oberirdisch positionierte Tanks über 1.000 Liter Fassungsvermögen und alle unterirdischen Heizöltankanlagen ohne Einschränkung.

Zwei Möglichkeiten für richtige Lagerung

Für die beiden oben genannten Gebietseinstufungen (Risikogebiet/ Überschwemmungsgebiet) ist für eine korrekte Lagerung des Heizöls der Hochwasserstand des Lagerplatzes bzw. des Gebäudes, in denen die Öllagerung stattfindet, entscheidend. Für alle Standorte unterhalb der HQ100-Marke gibt es zwei Möglichkeiten für den Schutz vor Hochwasser in Bezug auf die Öllagerung:

  • Abdichten des Aufstellraums
  • Verankerung des Tanks

WICHTIG: Beide Maßnahmen sollten nie ohne einen Fachbetrieb erfolgen. Generell ist immer ratsam alle Arbeiten in Bezug auf Anlagen zur Öllagerung ausschließlich ausgebildetem Fachpersonal zu überlassen. Ein Fachbetrieb, der mit einer fachbetriebspflichtigen Arbeit an einer Anlage beauftragt wird, muss übrigens unaufgefordert seine Fachbetriebseigenschaft gegenüber dem Anlagenbetreiber nachweisen.

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